Die Priesterweihe

Die katholische Kirche kennt 7 Sakramente: Taufe, Kommunion, Firmung, Sündenvergebung (Beichte), Sakrament der Ehe, Krankensalbung und die Priesterweihe. Uns allen ist klar, dass zurzeit in unserer Region wenige Männer sich zum Priestersein entschliessen. Die Gründe sind Die Verknüpfung des Priesterberufes mit dem Zölibat wurde im 13. Jahrhundert kirchenrechtlich festgelegt, findet insbesondere in der westlichen Welt kaum mehr Verständnis.  Weltweit sieht dies aber anders aus. Die Zahl Priester nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die Zunahme verzeichnen vorab diejenigen Weltteile, in denen ebenfalls in jedem Jahr die Anzahl der Christen wächst.

Die Spendung des Sakramentes der Priesterweihe geschieht durch die Handauflegung durch den Bischof und durch das Sprechen des Weihegebetes. Mit der Priesterweihe sagt der Priester ja zum täglichen Gebet, zur Ehelosigkeit und er verspricht dem Diözesanbischof, in seinem Bistum Seelsorgeaufgaben zu übernehmen. Der Sinn der Lebensform Zölibat mit frei gewählter Ehelosigkeit kommt in den folgenden Worten zum Ausdruck:
"Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen. Damit geben wir an, dass die Ehelosigkeit ein Ziel hat: Gott möge Raum bekommen in unserem Leben. Er möge in uns herrschen. Und der Ehelose möchte sich für das Reich Gottes einsetzen und mit seiner ganzen Existenz dafür eintreten, dass Gott in dieser Welt sichtbar wird, dass Gott in seiner Person aufleuchte, dass Gott aber auch im Miteinander der Menschen sichtbar wird. Der Ehelose verzichtet auf die Ehe, um frei zu sein für das Himmelreich, damit er auf die Nöte antworten kann, die die jeweilige Zeit prägen".
Anselm Grün
Die Mitte des priesterlichen Dienstes ist die Feier der Eucharistie. Aus der Nähe zu Gott steht der Priester im Dienst des Menschen und der Kirche. Mit ihnen feiert er die Sakramente. Das Leben als zölibatärer Mann, regelmässiges Gebet und der Gehorsam dem Bischof gegenüber gehören zu seinem geistlichen Engagement. Priester bewegen sich in einem grossen Beziehungsnetz. Sie teilen Sorgen und Freuden vieler Menschen. Das Aufgabenfeld kann verschieden sein: Als Pfarrer die Seelsorgeeinheit leiten, als Kaplan oder Vikar in der Pfarrei tätig sein, sich als Religionslehrer, Jugendseelsorger, als Gefängnis- oder Spitalseelsorger engagieren usw.

Weitere Informationen siehe www.kirchliche-berufe.ch.

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