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15.02.2021, 16.19

«Klimagerechtigkeit – jetzt!» – mit diesem Slogan machen die Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» aufmerksam, dass die Klimaveränderung nicht nur ein Thema des Umweltschutzes, sondern auch der Gerechtigkeit ist. Zumal die Menschen in den südlichen Ländern besonders stark unter den Folgen der Klimaerwärmung leiden. Mit ihren Projekten wollen die Hilfswerke das Leben dieser Menschen erleichtern. Dabei fördern sie vor allem Projekte, die klimaneutral sind oder sogar Treibhausgase verringern – zum Beispiel durch ökologischen Reisanbau auf den Philippinen oder die Förderung von CO2-neutralen Brennöfen in Kenia.
Zugleich laden die Hilfswerke die Schweizer Bevölkerung ein, über ihren Lebensstil sowie ihr Reise- und Konsumverhalten nachzudenken. Denn es braucht die Bereitschaft zur Veränderung und Einschränkung von jedem einzelnen Menschen, damit unsere Nachfahren in einer lebenswerten Welt mit einem lebenswerten Klima leben können. Ebenso braucht es eine konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf politischer, wirtschaftlicher und finanzieller Ebene.
Wie jedes Jahr haben die Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» eine Fastenagenda herausgegeben, die sich als Begleiterin durch die Fastenzeit anbietet. In ihr wird jeden Tag ein Aspekt der Klimaproblematik oder ein Hilfsprojekt vorgestellt. In diesen Tagen wird die Fastenagenda zusammen mit den altbewährten Fastenopfersäcklein und einem Begleitbrief verschickt.

Nach wie vor bestimmt Corona das gesellschaftliche Leben in allen Lebensbereichen. Das erschwert den Hilfswerken, den Pfarreien und den ehrenamtlich Engagierten das Sammeln von Spendengeldern. So können die Frauen Menzingen in diesem Jahr keine Fastensuppe in der Schützenmatt anbieten und folglich auch keinen Erlös an die Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle» überweisen. Auch die Kollekte aus dem ökumenischen Gottesdienst in der Fastenzeit wird voraussichtlich geringer ausfallen als in früheren Jahren. Zumal davon ausgegangen werden muss, dass nach wie vor 50 Besucher/-innen in die Kirche eingelassen werden dürfen. Immerhin können wir an besagtem Gottesdienst festhalten. Er wird als Familiengottesdienst gestaltet und die Sunntigs-
fiir-Kinder sind besonders herzlich eingeladen.
Die Hilfswerke sind dankbar, wenn Spenden per Einzahlungsschein (siehe Fastenagenda), per E-Banking oder per Twint überwiesen werden. Auch können Spenden für das Fastenopfer direkt beim Pfarramt abgegeben werden.

Christof Arnold